7.ter Spieltag 2. Bundesliga Mitte
Frammersbach gewinnt in Frankfurt/Bockenheim

In einem richtungsweißenden Kellerduell an Spieltag sieben, konnte sich der KSC Frammersbach dank einer kämpferischen Einstellung zwei eminent wichtige Punkte im hessischen Bockenheim ergattern und nun der einwöchigen Spielpause etwas entspannter entgegenblicken. Da das spielerische Niveau aktuell nicht vorhanden ist, wurde vor dem Spiel nochmals die kämpferische KSC-Tugend angesprochen, welche schlussendlich für die zwei Punkte ausschlaggebend sein sollte. Da der Gastgeber auf heimischer Anlage in der laufenden Runde noch kein Spiel für sich entscheiden konnte, spielte dem KSC zusätzlich in die Karten, da hier eine Gewisse Unsicherheit vorherrschte. Entsprechend entwickelte sich kein hochklassiges aber jederzeit spannendes Spiel in welchem der KSC mit seinem Starttrio bestehend aus Sascha Wegner (901 Kegel), Ronald Kirsch (879 Kegel) und Christoph Welsch (894 Kegel) die Hausherren um Spielführer René Schrader (881 Kegel) sowie Alexander Axthelm (902 Kegel) und Michael Binus (863 Kegel) in Schach halten konnten und die Frammersbacher Farben mit 28 Kegel in Führung bringen konnten. Hierbei ist aus Sicht der Main-Spessarter zu erwähnen, dass alle füreinander gekämpft haben und somit die etwas schwächeren spielerischen Phasen schadlos überstanden wurden. Somit lag nun das Augenmerk auf dem Schlussdurchgang, in welchem Frammersbach sich dem Druck stellen musste. Hierbei konnten sich die Main-Spessarter angeführt von dem Tagebesten René Appel (995 Kegel), Armin Wagner (894 Kegel) und Matthias Gernert (894 Kegel) auf den ersten hundert Wurf entscheidend auf 83 Kegel absetzen. Auf der dritten Bahn drohte das Spiel aus Sicht von Frammersbach zu kippen, als Bockenheim angeführt durch den Mannschaftbesten Torsten Depta (971 Kegel), Hans-Jürgen Walther (912 Kegel) und Jürgen Streicher (872 Kegel) dem KSC vor dem letzten Durchgang bis auf 40 Kegel auf die Pelle rückte. Auch im letzten Volledurchgang hielten die Hessen das Tempo hoch, so dass vor dem abschließenden Räumdurchgang lediglich 17 Kegel für den KSC übrig waren. In einem spannenden Abräumen hatten die Frammersbacher jedoch zur rechten Zeit immer die richtige Antwort parat und konnten so die zwei wichtigen Punkte unter Dach und Fach bringen. Auch hier ist lobenswährt die vorbildliche kämpferische Einstellung zu erwähnen, welche in den vergangenen Spielen schmerzlich vermisst wurde.
Fazit: Über den Kampf zu zwei wichtigen Punkten im unteren Tabellenkeller, welche den Anschluss an das Mittelfeld wieder herstellen. Die kommende spielfreie Woche kann nun etwas entspannter angegangen werden, wobei der Fokus bereits auf das nächste richtungsweißende Gastspiel bei der punktgleichen SG Viernheim/Hemsbach auf dem Plan steht.