22.ter Spieltag 2. Bundesliga DCU
Frammersbacher krönt seine Saison gegen den KSV Gebesee

An Spieltag 22 begrüßte der KSC Frammersbach als Tabellenführer den Rangletzten aus Gebesee zum fälligen letzten Saisonspiel an der Orber Straße. Der Gastgeber konnte mit einem Erfolg den direkten Wiederaufstieg in die Eliteliga realisieren, was gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg des KSV Gebesee wäre. Allerdings wollte der KSC auch heuer keine Gastgeschenke verteilen und aus eigener Kraft den Titel in den Spessart holen.

Für dieses Unterfangen schickten die schwarz/roten zu Beginn Imhof F. (1069 LP - neue PB) und Welsch (961 LP) auf die Bahnen, welche den KSC bereits entscheidend in Front bringen konnten. Während Welsch nach langer Verletzung in seinem ersten Saisonansatz von Beginn bereits wieder eine solide Leistung ablieferte konnte Imhof seine starke Saison am letzten Spieltag mit grandioser neuer persönlichen Bestleistung krönen. Diesem Tempo konnten die Gäste Postel (915 LP) und Rapsilber (908 LP) in keinster Weiße folgen, weshalb der KSC folgerichtig bereits mit 207 Kegeln in Front lag.

Diese Führung sollte das KSC-Mittelpaar im Optimal fall weiter ausbauen um auch die letzten Zweifel am Heimerfolg zu beseitigen. Während Gernert (942 LP) sein Pensum erneut auf heimischer Anlage abrufen konnte, lief es bei Väthjunker am letzten Spieltag nicht besonders, weshalb die sportliche Leitung reagierte und den Joker der Auswechslung zog. Im Verbund mit Imhof S. erreichte die Kombination (907 LP) was nicht gänzlich reichte um das starke Mittelpaar aus Gebesee in Person von Kranold (920 LP) und Haupt (945 LP) zu neutralisieren. Die thüringischen Gäste konnten den Rückstand auf 191 Kegel verringern, was immer noch eine äußerst große Hypothek für den KSV darstellte.

Somit lag es nun in den Händen des Frammersbacher Schlusspaars den Sack zu zumachen und den Titel einzufahren. Vor vollem Haus stellten sich der Aufgabe Altmeister Kirsch (957 LP) sowie Kapitän Appel (1056 LP). Beide KSC-Akteure ließen nicht die geringsten Zweifel aufkommen, dass dieses Spiel nochmals zu Gunsten von Gebesse kippen könnte. Während Kirsch zum Saisonende auf den heimischen Bahnen langsam zu seiner alten Form finden konnte, konnte Appel erneut unter Beweis stellen das er auf der Frammersbacher Anlage aktuell eine Bank ist. Da der KSC auch im Schlussdurchgang keine Angriffsfläche für eine Wende bot, musste auch die ergebnismäßig stärkste Gästeachse Stollberg U. (985 LP) und Köhler/Stollberg R. (903 LP) etliche Kegel dem Gastgeber überlassen. Letztlich ein souveräner Start-Ziel Sieg für Frammersbach, welcher eingangs des Spiel in dieser Höhe zumindest im Lager der Main-Spessarter nicht zu erwarten gewesen war.

Fazit:
Am letzten Spieltag mit dem zweitbesten Saisonheimergebnis die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg unter Dach und Fach gebracht, was will man mehr! Der KSC Frammersbach beendet eine Saison, in welcher man ein Mittelfeldplatz als eigenes Saisonziel ausgegeben hat als Meister in der 2. Bundesliga Nord. Der Freude des KSC steht leider der damit Verbunde Abstieg des KSV Gebesee, welchem man von dieser Stelle für die kommende Saison alles Gute wünscht.