Deutsche Jugendmeisterschaft 2017 in Hemsbach (Baden)

Am vergangenen Wochenende (15.06. – 18.06.) fand die Deutsche Jugendmeisterschaft im badischen Hemsbach statt. Unsre Spieler Nina, Emilia und Tom waren hier für die Mannschaft des KV Aschaffenburg am Start. Die Mannschaftswettbewerbe fanden am Donnerstag (U18) und Freitag (U14) statt. Außerdem qualifizierte sich Nina für den Einzelwettbewerb am Samstag.

U18 männlich Mannschaft (Donnerstag): Knapp am Deutschen Rekord gescheitert!
Am ersten Tag in Hemsbach ging es für unsren Tom am Nachmittag um die Medaillen. Da man sich souverän als Hessenmeister qualifizierte, wollte man auch auf der Deutschen einen Platz auf dem Podest einnehmen. Da am Vormittag die ersten Mannschaften schon spielten, hatten man schon grob eine Richtung wie viel man spielen muss. Den Anfang für den KVA machte Max Bäcker (SG Kleinostheim/Mainaschaff) mit starken 480 Holz. Er konnte mit diesem Ergebnis den Druck auf die anderen 3 schon erheblich senken. Tom ging als zweites auf die Bahn und konnte mit 440 Holz ebenfalls überzeugen. Er spulte sein Pensum ganz ruhig ab und nach zwei Starten lag man mit 920 Holz deutlich auf Goldkurs. Der dritte Starter, Björn Bonarius (Bfr. Damm), reihte sich mit 438 Holz gut in die Mannschaftsleistung ein und somit benötigte der Schlussspieler zur Goldmedaille lediglich 432 Holz. Doch Patrick Lüftner (SG Wölfersheim/Wohnbach) ließ keinen in der Halle zweifeln, dass es nochmals knapp werden könnte. Mit 431 Holz ging er auf der zweiten Bahn ins Abräumen, dort spielte er konzentriert weiter und stellte am Ende mit 527(!) Holz einen neuen Deutschen Rekord auf. Mit 1885 Holz holte man sich souverän mit 96 Holz Vorsprung Gold und scheiterte um nur 5 Holz am Deutschen Rekord.
Die Mannschaft:
Max Bäcker (SG Kleinostheim/Mainaschaff) 480 Holz
Tom Kirsch (KSC Frammersbach) 440 Holz
Björn Bonarius (Bahnfrei Damm) 438 Holz
Patrick Lüftner (SG Wölfersheim/Wohnbach) 527 Holz
Arnold Wagner (Kegelfreunde Obernburg)

U14 weiblich Mannschaft (Freitag): Nina mit Befreiungsschlag zum Schluss!
Bei der U14 weiblich war die Zielsetzung eine komplett andere als bei den Jungs. Da man eine komplett neu zusammengewürfelte Mannschaft aufbot, galt es vor allem Erfahrung zu sammeln. Die Nervosität merkte man jeder Spielerin an. Den Beginn machte unsre Emilia mit ordentlichen 320 Holz. Sie hatte ein wenig Pech mit dem Kegelschlag, sodass oftmals kuriose Bilder stehen blieben. Als zweites ging Lilly Behr (RG Goldbach) auf die Bahn. Auch hier überwog die Nervosität, sodass bei ihr am Ende 283 auf den Zählwerk stehen blieb. Man lag also abgeschlagen auf dem letzten Platz in der Mannschaftswertung. Bei Vanessa Hasenstab (RG Goldbach) lief es schon etwas besser. Sie erreichte mit 356 Holz das bis dahin beste Mannschaftsergebnis für die Aschaffenburger. Schlussspielerin Nina konnte anhand des Rückstands relativ befreit aufspielen und sie zeigte was in ihr steckt. Nach verhaltenem Beginn, zündete sie auf der zweiten Bahn den Turbo und erspielte sich mit 439 Holz neue Bestleistung! Durch ihren Schlussspurt konnte man noch von Platz 7 auf Platz 5 vorspringen!
Die Mannschaft:
Emilia Werthmann (KSC Frammersbach) 320 Holz
Lilly Behr (RG Goldbach) 283 Holz
Vanessa Hasenstab (RG Goldbach) 356 Holz
Nina Schachner (KSC Frammersbach) 439 Holz

U14 weiblich Einzel (Samstag): Nina knapp am Endlauf gescheitert….
Nur einen Tag später ging es für Nina wieder auf die Bahn, diesmal im Einzelwettbewerb. Leider schaffte sie es diesmal nicht so schnell, ihre Nervosität abzulegen und so stand mit 169 eine nicht so gute Bahn zu Buche. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen und spielte mit 203 eine gute zweite Bahn. Am Ende hieß es für sie 372 Holz und nun war das große Warten angesagt. Durchgang um Durchgang wurde es knapper, doch als im vorletzten Durchgang eine Starterin 384 Holz spielte, war die Hoffnung auf den Endlauf begraben. Am Ende fehlten Nina lediglich 7 Holz um weiterzukommen. Für Nina war somit der Vorlauf das letzte Spiel mit der „kleinen“ Kugel, sie kommt nun in die U18 und darf mit der „großen“ Kugel spielen.

Abschließen nochmals der Dank an alle Jugendlichen, Betreuer und Eltern, die über die 4 Tage alles gegeben haben, um die Jugendlichen anzufeuern!