VEREINSREKORD beschert wichtigen Auswärtserfolg!
VEREINSREKORD beschert wichtigen Auswärtserfolg!

16.ter Spieltag - Rückblick 2. Bundesliga Mitte
Frammersbacher fährt Auswärtssieg bei Sportkegelgemeinschaft-BSS ein 6065 - 6113

Die Heimstärkste Mannschaft (Bad Soden) traf an Spieltag sechzehn auf die Auswärtsstärke Truppe (Frammersbach) der Liga und das Spitzenspiel erster gegen dritter hielt was man sich von so einem Duell im Vorfeld erwarten durfte. Eine sehr gut gefüllter Zuschauerraum mit phantastischer Stimmung, reihenweise Highlights in einem jederzeit spannenden Spiel.
Die Eröffnung in die Partie bildeten die Achsen für die Gastgeber Hagenbach (1065 Kegel) /Klüber Michael (987 Kegel) gegen Rill (1093 Kegel) und Kirsch Tom (975 Kegel). Aus Sicht der Main-Spessarter war es hier das Ziel durch einen der besten Akteure der Liga in Person von Rill ein Guthaben für Frammersbach zu erspielen. Jedoch hatte man die Rechnung ohne den Kapitän der Hausherren gemacht, welcher mit einer neuen persönlichen Bestleistung auftrumpfte und Rill weitestgehend auf den Fersen blieb. Auch eine zwischenzeitliche 305er Bahn von Rill ließ den KSC nur minimale Kegel gutschreiben. Im anderen Duell konnte Youngster Kirsch in seinem ersten Auswärtsspiel für die Bundesligamannschaft eine grundsolide Leistung abrufen und bewahrte in der brisanten Partie jederzeit einen kühlen Kopf. Insbesondere im direkten Duell gegen Klüber hielten sich beide Akteure in etwa die Waageschale so dass der KSC Frammersbach nach dem Startdurchgang mit knappen 16 Kegel in Führung lag. Insgeheim hatte man sich hier jedoch eine höhere Führung vorgestellt, wohlwissentlich um die immense Heimstärke der SKG. Im Mittelblock war man sich einig, dass die Main-Spessarter jetzt einen Angriff starten müssen um realistische Chancen für den Auswärtserfolg zu wahren. Während Frenzl (974 Kegel) vier gleichmäßige Durchgänge absolvierte ohne die großen Zahlen zu erspielen kam Kirsch Ronald (458 Kegel) mit der Bahn zwar weitestgehend zu Recht hatte jedoch am heutigen Tage mit seinem Kugelschlag nicht den gewünschten Erfolg, so dass man beschloss nach hundert Wurf durch eine Auswechslung gegen Schwarzkopf (482 Kegel) neuen Schwung in das Frammersbacher Spiel zu bringen. Dies sollte auch gelingen und die schwarz/roten konnten gegen die Mittelachse der Gastgeber Lauersdorf (984 Kegel) und Bonarius (1002 Kegel) den zwischenzeitlichen Rückstand von 80 Kegel auf "nur" 56 Kegel eindämmen. Letztlich war es nur ein minimaler Rückstand jedoch gegen das Schlusspaar der Hausherren (Schwan und Klüber Thomas) eigentlich eine aussichtslose Situation für einen realistischen Erfolg der Main-Spessarter. Eventuell nahm genau diese Situation den vermeintlichen Druck von den Schultern von Appel und Imhof. Während sich die Akteure auf der ersten Bahn neutralisierten (8 Kegel für Frammersbach aufgeholt) fing der KSC-Express spätestens auf dem zweiten Durchgang an zu rollen. Hier verbuchte Frammersbach auf einen Schlag 64 Kegel und urplötzlich lag man gegen das unschlagbare Duo knapp in Führung. Ein offener Schlagabtausch spitze sich immer weitere zu. So konnte die SKG die dritte Bahn wieder gewinnen und das Spiel stand vor der abschließenden Bahn plus 14 für Salmünster. Spätestens jetzt wollte der KSC den Heimnimbus der Hausherren brechen. Den letzten Volledurchgang konnte Frammersbach gewinnen, so dass man mit 5 Kegel in Führung lag. Über ein sicheres Räumspiel ohne Fehler und perfekte Anwürfe konnte Frammersbach die Überraschung perfekt machen und die Punkte aus der Heimbastion Bad Soden Salmünster entführen. Während Klüber Thomas (1028 Kegel) und Schwan (999 Kegel) nicht an Ihren Heimschnitt der laufenden Runde herankamen, konnte Imhof (1065 Kegel) und Appel (1066 Kegel) das beste Ergebnis einer Schlussachse der laufenden Runde erzielen und somit schlussendlich den Auswärtssieg tatsächlich perfekt machen.
Fazit: Ein grandioses Spiel, mit einem verdienten Sieger der Partie. Hierüber waren sich nach dem Spiel auch die Protagonisten der Partie einig. Somit konnte der KSC Frammersbach den wohl entscheidenden Schritt mit neuem Vereinsrekord zum Titel machen. Bei vier Punkten Vorsprung und nur noch zwei Spielen sollte der Titel nur noch über die Main-Spessarter gehen.
Rene Appel

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