Tom Kirsch Debüt
TOM KIRSCH gab mit 913 Holz ein ordentliches Debüt in der Bundesliga

8.ter Spieltag - Rückblick 2. Bundesliga Mitte
Frammersbach gewinnt knapp gegen Kelsterbach 5782 - 5716

Zum letzten Heimspiel in dem Jahr 2019 gab die SG Kelsterbach seine Visitenkarte an der Orber Straße ab. Von der Papierform her eine eigentlich lösbare Aufgabe für die ungeschlagenen Gastgeber, traf man auf das bis dato punktlose Schlusslicht der Tabelle.

 

Der Auftakt lief aus Sicht der Hausherren auch nach Plan als ein erneut stark aufspielender Rill mit 1027 Kegel gegen Hoffmann 916 Kegel deutlich Kegel für die schwarz/roten gutschrieben konnte. Im anderen Kreuz gab Youngster Tom Kirsch sein Debüt in der ersten Herrenmannschaft. Nach anfänglicher Nervosität meisterte er seine Sache souverän und konnte im ersten Einsatz gute 913 Kegel erzielen und in seinem Duell gegen Lechelt 869 Kegel weitere Kegel für den KSC gutschreiben. Somit lag Frammersbach beruhigend mit 155 Kegel in Führung und es schien so als ob man sich bereits mit dem Sieg abgefunden hatte.

 

Urplötzlich kam ein unerklärlicher Bruch in das Spiel der Hausherren und Kelsterbach konnte Kegel um Kegel aufholen. So musste sich Imhof trotz ordentlicher 989 Kegel dem sehr stark aufspielenden Plitt 1006 Kegel (neue Bestleistung) geschlagen geben. Im anderen Kreuz lief es nicht viel besser da Kirsch Ronald mit soliden 916 Kegel nicht an die Leistungen der Vorwochen herankam und dies von Seib 969 Kegel deutlich ausgenutzt wurde. Der Vorsprung von Frammersbach schrumpfte auf nur noch 85 Kegel zusammen und die Hessen witterten zu diesem Zeitpunkt Morgenluft welche auch bis weit in das Schlusspaar anhalten sollte.

 

Wie im gesamten Spielverlauf zuvor kam der KSC auch im Schlusspaar zu Beginn nicht in Schwung und Kelsterbach stampfte der Vorsprung sukzessive ein. Vor den letzten hundert Wurf lagen die Hausherren nur noch hauchdünn mit 15 Kegel in Führung. Die stark aufspielende Schlussachse der Gäste um Gerstenberger mit 982 Kegel (neue Bestleistung) und Dama 974 Kegel hielten den Druck auf Frammersbach sehr hoch und brachten den KSC mehr als nur in Verlegenheit. Aus Sicht der Einheimischen hat man glücklicherweise zum richtigen Zeitpunkt den Wechsel in der Schlussachse vorgenommen da Wegner heuer mit 417 Kegel nicht wirklich zu Recht kam und gegen Appel 502 Kegel ausgetauscht wurde. Der Matchwinner war jedoch Rückkehrer Frenzl 1018 Kegel, welcher auf den zweiten hundert Wurf mit 534 grandios abspielte und so den totalen Umschwung vermeiden konnte.


Fazit: Erneut mit einem blauen Auge ist der KSC Frammersbach davongekommen, da man in keinster weiße an die bisher gezeigten Leistungen herankam. Die SG Kelsterbach hätte dies fast ausnützen können und die Überraschung des Spieltags geschafft. Nichts desto trotz hat der KSC Frammersbach zwei weitere Punkte und wahrte, wenn auch mit viel Dusel seine weiße Weste. Im letzten Vorrundenspiel trifft man nun in zwei Wochen auf den Bundesligaabsteiger aus Lampertheim und wird sich hier gehörig steigern müssen um der Aufgabe gewachsen zu sein.
Rene Appel

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